Logistikseminare 2006


Supply Chain Controlling
Trends, Visionen, Best Practice-Lösungen

15.-16. März 2006, München
14.-15. November 2006, Frankfurt

In den letzten Jahren sind die Anforderungen an ein Controlling globaler Netzwerke im raschen Tempo gewachsen. Außerdem lastet auf dem Supply Chain Management aktuell ein enormer Kostendruck, der mit der zunehmenden Kundenforderung nach Individualisierung verbunden ist. Vor diesem Hintergrund müssen die Unternehmen über geeignete Strategien und Instrumente zur Planung, Steuerung und Kontrolle ihrer Aktivitäten entlang der Supply Chain verfügen. Ein intelligentes und effizientes Supply Chain Controlling stellt sicher, dass alle Entscheidungsträge im Unternehmen zeitnah mit den wichtigsten Informationen versorgt werden und leistet somit einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.

Programm
1. Seminartag

Grundlagen des Supply Chain Controlling

  • Wesen und Aufgaben des Supply Chain Controllings
  • Supply Chain Controller als Schnittstellenexperte
  • Kennzahlen und -Systeme zur Steuerung moderner Supply Chains
  • Benchmarking und SCOR innerhalb der Supply Chain

Referent: Prof.Dr. Hartmut Werner


Modernes Kostenmanagement in der Supply Chain

  • Cost Tracking durch Hard-(Soft)-Analyse
  • Target Costing für das Supply Chain Controlling in den frühen Phasen
  • Prozesskostenrechung zur Lösung von Make-orBuy Entscheidungen
  • Wertsteigerungen über Economic Value Added (EVA)

Referent: Prof.Dr. Hartmut Werner


Praxisbericht
DHL Sulutions GmbH:

Supply Chain Optimierung durch Prozesskostenrechnung im Handel

Referent: Karl-Heinz Lippe


2. Seminartag

Balanced Scorecard und Strategy Map in der Supply Chain

  • Wesen und Zweck von Supply Chain Scorecards
  • Perspektiven der BSC in der Supply Chain
  • Visualisierung und Umsetzung von Strategien
  • Von der BSC zur Strategy Map
  • Aufbau einer Strategy Map für das Supply Chain Management

Referent: Prof.Dr.Hartmut Werner


Praxisbericht
ZF Sachs AG:

Praktische Umsetzung des Supply Chain Controlling in der Automobilindustrie

  • Supply Chain Controlling Grundlagen
  • Umsetzungsbeispiele aus der Praxis
  • Kennzahlen und Rationalisierungs-potentiale
  • Praktische Erfahrungen und Fallstricke

Referent: Dipl.-Wirt.-Ing. Volker Süßmeyer







Integriertes Bestandsmanagement und Dynamische Disposition
Moderne Strategien, Instrumente und Praxisbeispiele

23.-24. Mai 2006, Düsseldorf
07.-08. Dezember, Frankfurt

Längst nicht alle Unternehmen haben ihre Lagerbestände im Griff! Dabei bietet ein gutes Bestandsmanagement erhebliche Kostensenkungspotentiale. Vor allem haben überhöhte und/oder falsche Bestände unmittelbar negative Auswirkung auf wettbewerbentscheidende Faktoren wie Lieferservice, Bilanzstruktur, Liquidität und Kosten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich dass Bestandsmanagement mehr und mehr zu einem Unternehmens-übergreifenden Thema entwickelt hat. So gilt es, Bestandskategorien und -höhen sowie damit verbundene Kosten und Verantwortlichkeiten in Unternehmenskooperationen und -netzwerken zu planen, zu steuern und zu kontrollieren. Das Seminar greift diese Herausforderungen auf und vermittelt hierfür das notwendige Rüstzeug.

Programm
1. Seminartag

Bestandsmanagement in der Supply Chain

  • Das Geld liegt im Prozess!
  • Zielkonflikte machen das Leben des Bestandsmanagers schwer!
  • Aufgaben des Bestandsmanagers im Überblick

Referent: Prof.Dr.Hartmut Werner


Moderne Strategien zur Bestandsoptimierung

  • Efficient Consumer Response
  • Vendor Managed Inventory, Cross Docking, sonstige Instrumente im Überblick
  • Mass Customization
  • Postponement
  • Sourcing Toolbox

Referent: Prof.Dr.Hartmut Werner


Ausgewählte Instrumente zur Vorratsreduzierung im Überblick

  • Gängigkeitsanalyse
  • Reichweitenmonitoring
  • Konsignationsanalyse
  • KANBAN und Fortschrittszahlen
  • Sonstige Hilfsmittel

Referent: Prof.Dr.Hartmut Werner


Praxisbericht
ZF Sachs AG:

Optimierte Bestands- und Produktions-planung auf Basis einer eigenentwickelten ABC-XYZ Bestands-analyse

  • Grundprinzip der ABC-XYZ Analyse
  • Kennzahlen aus der Praxis
  • Praktische Umsetzung der ABC-XYZ Analyse bei ZF Sachs
  • Aktives Bestandsmanagement in der Praxis
  • Praktische Erfahrungen und Fallstricke

Referent: Dipl.-Wirt.-Ing. Volker Süßmeyer


2. Seminartag

Moderne Dispositionsverfahren - Forecasting und Demand Planning

  • Muss Forecasting und Demand Planning sein?
  • Demand Planning integriert den Vertrieb
  • Standard-Forecasting-Methoden
  • Fortgeschrittene Methoden
  • Anwendungsbereiche und Auswahlkriterien

Referent: Dr.-Ing.Jörg Risse


Vor- und Nachteile moderner Dispositionsverfahren

  • Aufgabe und Optimierungsspielraum
  • Standard-Dispositions-Methoden
  • Fortgeschrittene Dispositionsverfahren
  • Probleme und Schwachstellen der Verfahren

Referent: Dr.-Ing.Jörg Risse


Drundprinzipien der Dynamischen Disposition

  • Dynamische Absatzprognose
  • Nachschubberechnung
  • Sicherheitsbestandsberechnung
  • Sortimentseinteilung in Lager- und Autragsartikel
  • Umsetzung
  • Nutzen und Grenzen des Verfahrens

Referent: Dr.-Ing.Jörg Risse


Praxisbericht
Contitec Temic GmbH:

Potentiale im Bestandsmanagement durch Dynamische Disposition

  • KPI's am Werk Nürnberg
  • Logistikkonzept - Kernkompetenzen
  • Potentialanalyse und Simulation
  • Empfehlungen & Ausblick

Referent: Horst Monses





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